Text in Bearbeitung!
Feministisch ist ein Begriff, der viel gebraucht und dabei sehr unterschiedlich verstanden wird, darum ist es wichtig zu beschreiben, was wir damit meinen. Es ist immer noch so, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts in der Gesellschaft benachteiligt werden. So sind sie proportional zu den Studentinnenzahlen unter den Professorinnen unterrepräsentiert. Oft haben Frauen eher schlechter bezahlte Arbeiten oder werden auch immer noch für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt. Es wird ihnen schwer gemacht, Familienleben und Arbeit miteinander zu vereinbaren – ein für Frauen und Männer großes Problem, das allerdings für Frauen meist noch tiefgreifendere Einschnitte bedeutet als für Männer. Darum setzen wir uns dafür ein, dass sich das ändert.
Wir formulieren unsere Texte geschlechtersensibel und versuchen das auch beim Sprechen, da durch Sprache viel reproduziert wird und auf diese Weise Ungleichheiten zunächst deutlich gemacht werden und ihnen dann entgegengewirkt werden kann.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit in diesem Bereich ist auch die Unterstützung von feministischen Projekten oder z.B. der „Schreibwerkstätten“ und des „Diplomarbeitscoachings für Frauen“ bei denen Frauen einen Raum für sich haben, in dem sie wissenschaftlich arbeiten können und gefördert werden.
Diese Frauenräume sind leider immer noch wichtig, da sich viele Männer durch dominantes Verhalten sowieso schon viel Raum nehmen und dies durch eine patriarchale Gesellschaft begünstigt wird. Am Plenum versuchen wir, dass es nicht dazu kommt, dass Männer proportional einen größeren Redeanteil haben oder die Aufgaben nach den üblichen Schemata verteilt werden. Allerdings ist es auch dort ein ständiger Prozess.
Feministisch bedeutet also für uns auf Ungleichheiten aufmerksam zu machen und durch eine zunächst ungleich starke Unterstützung von Frauen ihnen langfristig entgegen zu wirken.
Die FZ-Bar ist Teil des FrauenLesbenMädchenZentrum Wien und versteht sich der autonomen FrauenLesbenbewegung zugehörig.
Unser Verständnis von Frau-Sein anerkennt unsere unterschiedlichen körperlichen Realitäten als Frauen (Sexualität, Menstruation, Verhütung, Abtreibung, Schwangerschaft und Geburt, Wechsel) ebenso wie die Auseinandersetzung mit unseren Lebensbedingungen als Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft.
Die FZ-Bar ist ein Frauenraum. Sie steht allen Frauen und Mädchen unabhängig von ihrer Lebensweise, ihrem Alter, ihrer sozialen und kulturellen Herkunft offen, nicht aber Männern oder Transgender-Menschen bzw. transsexuellen Frauen.
Die FZ-Bar möchte Frauen und Mädchen ernst nehmen, sie stärken und fördern, Raum und Solidarität teilen, Beziehungen zwischen Frauen sichtbar machen und zu einer Befreiungskultur anregen.
Wir wollen die feministische Auseinandersetzung und den Widerstand gegen Sexismus aufzeigen und zur Diskussion stellen, weil es ein grundlegendes Machtverhältnis ist, das in vielen Bewegungen und Öffentlichkeiten ignoriert oder geleugnet wird.
Das Frauencafé Wien ist...
Hompage: http://www.villa.at/
Die ROSA LILA VILLA ist nunmehr seit 25 Jahren das sichtbarste Zentrum für Lesben, Schwule und TransGender
Personen in Wien.
1982 wurde das Haus von engagierten AktivistInnen besetzt und “Rosa Lila Villa - Erstes Wiener Lesben und Schwulenhaus” genannt. Nach zähen Verhandlungen mit der Gemeinde Wien übertrug die Stadt das Haus dem Verein ROSA LILA TIP für 30 Jahre zur Selbstverwaltung und Belebung.
Das baufällige Gebäude wurde generalsaniert, neben dem Wohnprojekt ROSA LILA VILLA wurden eine Beratungsstelle für Lesben und Schwule (ROSA LILA TIPP) und ein Lokal als Kommunikationsort, das heutige Café-Restaurant WILLENDORF eingerichtet.
Räumlich verbindendes Element ist der kleine Garten, der in lauen Sommernächten von allen sehr geschätzt wird.
Prinzipiell steht das Gesamtprojekt ROSA LILA VILLA für einen utopischen Gegenentwurf zu den dominierenden
Mainstreamkonzepten von Zwangsheterosexualität,
Patriarchat und binärer Identitätskonstruktion, im Haus wird in WGs das Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Lesben, Schwulen und TransGenders abseits der “Kernfamilie” gelebt.
ROSA TIPP
Der ROSA TIPP engagiert sich für Menschen, die sich als schwul, inter- und transsexuell definieren und befasst sich mit Theorien der Gender- und Queer Studies.
Das Team besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeitern und ist basisdemokratisch strukturiert. Es setzt sich mit gesellschaftlichem Wandel auseinander und ist offen für neue Leute. Das Info- und Beratungsangebot richtet sich an Personen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen, an deren Angehörige und FreundInnen, sowie an Interessierte.
Externe Gruppen, Vereine und Initiativen, denen im ROSA TIPP Räume zur Verfügung gestellt werden, beleben
das Haus sozial und kulturell.
Mit dem Betrieb des Zentrums für Begegnung und Aktivitäten, wie Diskussions-, Aufklärungs- und Bildungsveranstaltungen, kämpft der Verein gegen Trivialisierung und Kommerzialisierung der Community und trägt QUE[E]R über die LesBiSchwule Szene hinaus.
Der ROSA TIPP setzt sich für ein wirksames und umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ein und kooperiert mit Einrichtungen für Diskriminierungsopfer.
LILA TIPP
Der LILA TIPP ist eine feministische, antihierarchische Beratungsstelle für Lesben von Lesben. Die Mitarbeiterinnen arbeiten alle ehrenamtlich, die Beratung ist anonym und kostenlos. Unsere Beratungsstelle will mit persönlicher, telefonischer und Email-Beratung Unterstützung bieten, auf dem aufregenden, schönen, manchmal nicht einfachen Weg zu einem Lesbisch-Sein das von jeder einzelnen selbst definiert wird. Wir wollen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Vorurteilen und deren Folgen ermutigen, sowie auch dazu, die eigenständigen Möglichkeiten lesbischer Beziehungen, Freundinnenschaften, lesbischer Kultur und lesbischer Sexualität zu entdecken Beratungsthemen
• Identitätsfindung (Was bin ich? Wer bin ich? Wie will ich leben?)
• Coming Out (wem sag ich’s wann, wo, wie und warum?)
• Kennenlernen (wo finde ich SIE und andere?)
• Beziehungen (Freud und Leid...…)
• Fragen zu Sexualität (Körper, Lust, Gefühle, Erwartungen, Grenzen...…)
• Rechtliche Fragen (Wohnen, Partnerinnenschaft, Beruf, Kinder...…)
• Homophobie und Diskriminierung (Umgang mit Vorurteilen, Gewalt...…)
Angebote
• Coming Out Gruppen, Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Freizeitgruppen
• Lokal- und Veranstaltungsinfoservice
• Vermittlung an andere Stellen
• Leihbibliothek und Archiv (zum Schmökern und Recherchieren)
• Interventionen im öffentlichen Raum, Performances, etc...