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10 Jahre Bologna Prozess. Es gibt nichts zu feiern!

 
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bagru thewi



Anmeldungsdatum: 15.06.2007
Beiträge: 161

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 15:36    Titel: 10 Jahre Bologna Prozess. Es gibt nichts zu feiern! Antworten mit Zitat

Weitere Informationen:
http://bolognaburns.org



Zuletzt bearbeitet von bagru thewi am Mo März 22, 2010 1:32, insgesamt einmal bearbeitet
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AG tfm



Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Sa März 06, 2010 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Liebe Mitstudierende!

Am Montag 8. März um 19 Uhr werden sich die ganzen Institutsangehörigen so richtig kuschelig machen und sich in den Schreyvogelsaal quetschen und sich über den "Bologna Prozess" auslassen.

Der Grund dafür ist die anstehende "10 Jahre Bolognaprozessfeier" die vom 11.- 14. März in Wien und Budapest stattfinden wird.

ES GIBT KEINEN GRUND ZU FEIERN!

Kommt zur Versammlung und macht Druck für einen STREIK! Denn die TFM ist das beste Beispiel dafür das die Hochschulreform versagt hat!

Bitte leitet dieses mail an alle Studienkollegen und Studienkolleginnen weiter. Denn nur mit einem massigen und selbstbewussten Auftreten können wir etwas bewegen. Vergesst nicht, wir sind mündige Bürger!

Mit aktivistischen Grüßen
Armin

http://bolognaburns.org/
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cinemademoiselle



Anmeldungsdatum: 04.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 18:07    Titel: Platzverbot Antworten mit Zitat

Das ist jetzt das neue Lieblingsmaßnahmenspielzeug der Burghauptmannschaft gegen jede demokratische Betätigung, oder?
Ich find das unverschämt. Jetzt kommt`s noch so weit, dass sie uns damit die Bildung (als Voraussetzung für die demokratische Betätigung) verwehren, weil wir nicht mal mehr zu den LVs kommen...Sauerei!
Man könnte mal überlegen, ob man sich dafür nicht bei den "Festbesuchern" des Bologna-Gipfels beschwert, weil wir ja dadurch auch keinen störungsfreien, reibungslosen Studienalltag haben. Das versaut uns womöglich noch die Karriere... Rolling Eyes
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Muzi



Anmeldungsdatum: 23.11.2004
Beiträge: 1077

BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versteh dein Posting nicht.... würdest dus mir erklären?
_________________
Ich werde dieses Gras nicht kaufen, es kratzt.
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cinemademoiselle



Anmeldungsdatum: 04.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 21:41    Titel: Erklärung Antworten mit Zitat

Ich spreche davon, dass die Burg mal wieder wegen "Platzverbot" gesperrt ist (wegen Bologna-Festivitäten), so dass eine Diskussionveranstaltung zum Thema Bologna und mind. eine LV, von der ich weiß, ausgelagert bzw. abgesagt werden mussten. Offenbar -wie das ja auch bei den großartigen Wkr-Bällen der Fall ist - damit die schönen Feierlichkeiten nicht durch Demonstrationen gestört werden. Die nämlich sollen bitte schön von denen, die`s betrifft- und die morgen per "Nostalgiezug" von der Party in Budapest einkutschiert werden - ferngehalten werden...
Ich find das alles ziemlich dekadent. Und der letzte Absatz war natürlich ironisch gemeint. Aber warum nicht auch mal die Gegenargumente als Mittel zivilen Ungehorsams anwenden...
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Muzi



Anmeldungsdatum: 23.11.2004
Beiträge: 1077

BeitragVerfasst am: Mi März 10, 2010 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ah. ok. Ich bin wohl schon zu müde für Ironie, sorry Wink
_________________
Ich werde dieses Gras nicht kaufen, es kratzt.
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adornix



Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beiträge: 705

BeitragVerfasst am: Fr März 12, 2010 1:15    Titel: Antworten mit Zitat

auch das filmmuseum war von den platzverboten betroffen. die haben eine protestnote verfasst und an die medien ausgesendet - hier ein standard-artikel dazu:

Zitat:
Aktuell schwieriger Zugang ins Filmmuseum - Wie durch die "Bologna-Sperren"?

11. März 2010, 18:35

Wien - Die weiträumigen Absperrungen anlässlich des Bologna-Gipfels betrafen am Donnerstag viele Institutionen in der Wiener Innenstadt, manche etwas heftiger: Nur jeweils eine Vorstellung war im Programm des Österreichischen Filmmuseum für "Eine Stunde" (Peter Pewas, 1941) und "Der verzauberte Tag" (Peter Pewas, 1944, beide am 12.3., 19:00) sowie für "Wilhelmsburger Freitag" (Egon Monk, 1964, 21:00) vorgesehen; die Logistik seltener Filmkopien ist aufwändig. Das Personal hatte schon Probleme, rechtzeitig am Dienstort zu erscheinen - was macht interessiertes Publikum?

Das Filmmuseum gab am Nachmittag in einer Aussendung den Tipp, einen Zugang über die Sperre vor dem Hotel Sacher nicht zu versuchen (da komplett dicht), sondern es eher über die Operngasse (bei den Bundestheaterkassen) zu probieren.

Elimination des öffentlichen Raumes

Mit dem Tipp verbunden ist eine Protestnote gegen den Umgang mit öffentlichem Raum rund um Staatoper und Albertina: Entgegen der Auskünfte der Pressestellen von Polizei und Innenministerium würden Menschen, die Kulturinstitutionen, Lokale oder Büros im Bereich der Hofburg (beispielsweise Filmmuseum, Albertina, Augustinerkeller) besuchen wollen, an den Sperren anlässlich des Bologna-Gipfels nicht durchgelassen. Wer sich davon nicht abhalten lassen möchte, solle seinen Unmut vor Ort deutlich machen.

Filmmuseums-Direktor Alexander Horwath: "Es ist eine absolute Frechheit von Seiten des Innenministeriums, dass man - noch dazu ohne jegliche vorherige Information der Betroffenen - einen der kulturellen Zentralbezirke Österreichs mit dem Argument des Schutzes der Öffentlichkeit sperrt. Dies bringt genau das Gegenteil hervor: die Elimination des öffentlichen Raumes. Man verunmöglicht damit, dass die Öffentlichkeit öffentliche Angebote wahrnehmen kann. Von Terminen, Bankwegen oder Vorstellungsgesprächen ganz zu schweigen. Dass die Sperren unkoordiniert und willkürlich organisiert sind, führt außerdem zu folgendem Eindruck: Hier wird man nicht von kompetenten Beamten geschützt, sondern dem Ergebnis einer chaotischen Hierarchie ausgeliefert." (red)

http://derstandard.at/1267743816405/Tipps-und-Protestnote-Aktuell-schwieriger-Zugang-ins-Filmmuseum

_________________
"Science flies you to the moon. Religion flies you into buildings."
- Victor J. Stenger
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